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Corona hält die Transportbranche immer noch im Würgegriff. Webfleet Solutions, ein Anbieter von Lösungen für das Fuhrparkmanagement, hat vor diesem Hintergrund ein Whitepaper zur Kostensituation veröffentlicht. Die Kurzstudie zeigt auf, welche Einsparpotenziale derzeit bestehen.

Webfleet Solutions hat nach eigenen Angaben Fuhrparkmanager nach ihren drei wichtigsten Zielen befragt. Senkung der Kraftstoff- und Wartungskosten sowie die Verlängerung der Lebensdauer des Fuhrparks standen am häufigsten auf der Agenda der Verantwortlichen. Die Pandemie und die damit einhergehende wirtschaftliche Instabilität haben den Kostendruck weiter erhöht. Eine Untersuchung der International Road Transport Union (IRU) geht davon aus, dass die Umsätze von Transportunternehmen in Europa im vergangenen Jahr wegen der Sondersituation um 17 Prozent oder 64 Milliarden Euro zurückgegangen sind. Kostensenkungen sind deswegen bei vielen Akteuren in der Logistikbranche das Gebot der Stunde. Kraftstoffverbrauch, Wartung, Reifen und Reparaturen bieten hier Einsparpotenzial.    

Risiko mangelnde Wartung

Ein erschreckendes Ergebnis: Laut Webfleet Solutions zeigen einige Studien auf, dass viele Transportunternehmen bei der Wartung des Fuhrparks beträchtliche Risiken in Kauf nehmen. Laut einer Umfrage aus Großbritannien und Irland gehe hervor, dass 16 Prozent der Kraftfahrer von Schwerlastwagen nur selten Rundgangkontrollen durchführen. 40 Prozent ihrer Kollegen verzichten sogar komplett darauf.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hat in einer Studie steigende Wartungskosten als den wesentlichen Treiber für höhere Betriebsausgaben bei Transportunternehmen ausgemacht. Und eine Trendumkehr ist nicht in Sicht: Die Weiterentwicklung der LKW-Technologie werde für weiter steigende Wartungskosten sorgen. Unerfreulich sei auch, dass laut KPMG nur 32 Prozent der Fuhrparkmanager in der Lage sind, exakte Auskunft über die Höhe der Wartungskosten geben können. Der Fahrermangel habe auch auf die Höhe der Wartungskosten Einfluss. Durch die Personalnot setzten manche Transportunternehmen auf unerfahrene Kraftfahrer, die zu unwirtschaftlichem und verschleißendem Fahren neigen können.

Diese Faktoren können laut Webfleet Solutions Wartungs- und Reparaturkosten erhöhen:

 -Schäden spät erkennen

Werden kleinere Mängel nicht sofort erkannt, können daraus gravierende, kostspielige Schäden entstehen.

-Unprofessionelle Fahrweise

Fahrpersonal, das unnötig stark beschleunigt oder bremst, riskant unterwegs ist, sorgt für deutlich höheren Verschleiß am Fahrzeug. Das führt wiederum auf lange Sicht zu höheren Reparaturkosten.

-Mangelhafte Wartungsprozesse

 Unkoordinierte Terminplanung, uneinheitliche Reifen- und Fahrzeugkontrollen sowie fehlende Ressourcen oder Kompetenz können schlimmstenfalls zu Ausfallzeiten und höheren Kosten für die LKW-Wartung führen.

Kampf gegen Kraftstoffverschwendung

Webfleet Solutions hat nach eigenen Angaben eine Umfrage unter 1.200 Entscheidern europäischer Fuhrparks befragt, wie sie für sparsamen Kraftstoffverbrauch sorgen wollen.  49 Prozent kontrollieren die gefahrenen Kilometer, 38 Prozent setzen auf Schulungen. Die Manager vertrauen außerdem mehreren Mitteln, um Kraftstoffverluste und -effizienz zu minimieren. 39 Prozent der Entscheider bringen Tankkarten zum Einsatz, 15 Prozent Telematik, 33 Prozent eine Kombination aus beidem.

Diese Faktoren führen laut Webfleet Solutions zu unnötigem Kraftstoffverbrauch:

-Falscher Reifendruck

Falscher Reifendruck oder schleichender Druckverlust führen auf Dauer zu höherem Kraftstoffverbrauch.  Bridgestone, die Muttergesellschaft von Webfleet Solutions, habe hierzu Tests durchgeführt. Dabei führt ein Druckrückgang von 9 auf 6 bar abhängig vom Reifentyp zu einer Erhöhung des Rollwiderstandskoeffizienten um 8 bis 17 Prozent. Auch Reifen mit einem typbedingt großem Rollwiderstand sorgen für höheren Kraftstoffverbrauch

-Ineffiziente Tourenplanung

Unnötig gefahrene Kilometer verbrennen sinnlos Kraftstoff. Eine ineffiziente Tourenplanung verschwendet nicht nur Arbeitszeit des Kraftfahrers, sondern auch Diesel. Außerdem kann eine schlechte Tourenplanung zu höherer Staubelastung auf der Fahrt führen, Zeit und Kraftstoff werden hier ebenfalls sinnlos verbrannt und die Umwelt unnötig belastet.

-Fahrweise  

Scharfe Bremsmanöver, unnützes Beschleunigen, längere, unnütze Standzeiten im Leerlauf: Die Art, wie Kraftfahrer ihren LKW bewegen, hat wesentlichen Einfluss auf überhöhten Kraftstoffverbrauch.

Embrace the Change, umarme die Veränderung, so lautet eine Management-Weisheit. Auch wenn das Motto abgenutzt erscheint, es enthält immer noch viel Wahrheit. Es hat keinen Sinn, sich gegen den Wandel zu stemmen. Das ist verschwendete Energie und Lebenszeit.

Akzeptieren, gestalten, profitieren – so lautet die Erfolgsstrategie. Kein Zweifel, die Logistikbranche wird sich ändern. Corona, Klimawandel und Digitalisierung sind nur drei wesentliche Faktoren, denen sich unsere Branche stellen muss. Was für Motoren treiben den LKW der Zukunft an? Welche Prozesse werden künftig digitalisiert und automatisiert? Wie gelingt es, die Logistik der Zukunft noch umweltfreundlicher zu gestalten? Und last but not least, wie meistern wir den Fachkräftemangel, der unsere Branche fast schon existenziell bedroht? Wir werden darauf Antworten finden, da bin ich mir sicher. Logistiker haben immer Lösungen parat, egal in welcher Situation.

Wir kommen aus der Branche, haben das Geschäft von der Pike auf gelernt, sind Praktiker, die wissen worum es geht. Unsere Leidenschaft ist es, die Menschen in der Logistik zu erreichen und voranzubringen. Unsere Erfolge motivieren, weiter mit Kompetenz und Empathie einen Beitrag für eine gute Zukunft der Logistikbranche zu leisten. Wir wollen den Wandel mitgestalten. Das ist der Grund, warum wir diesen Blog starten. Wir werden hier künftig Beiträge veröffentlichen, die Sie fundiert informieren, im Geschäft unterstützen und Diskussionen anstoßen sollen. Geben Sie uns bitte Rückmeldung zu unserem Blog, wir freuen uns darüber! Es gibt viel zu tun, packen wir es an. Wir gestalten die Zukunft. Gemeinsam.  

Hubertus Lodes e.K.

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